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adelsverband.de und IFAA sind Markenzeichen des Adelsverbandes IFAA Deutschland

 

Richtlinie des IFAA Institutes zur Führung von Adelstiteln
nach Deutschem und Internationalem Recht

Falscher Adelstitel / Echter Adelstitel in Deutschland?

Da sich der Adelsverband konsequent gegen den Handel mit hochpreisig angebotenen  “Adelstiteln” stellt, steht er seit längerer Zeit bereits im Fokus öffentlicher Foren, die geleitet werden von windigen Geschäftemachern, die vorgaukeln unter dem Zeichen von Seriosität die Leser aufklären zu müssen, um die von ihnen offerierten Titel und Dienstleistungen ungehindert an den Mann bringen zu können.

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Anlass zur neuerlichen Diskussion über die Beurteilung der Begriffe “Echter Adel” und “Falscher Adel” lieferte ein Beitrag der populären Berliner
TAZ, der Nürnberger Zeitung und des Bonner General Anzeiger zum 90ten Jahrestag der Weimarer Reichsverfassung, die im Jahre 1919 alle Standesprivilegien des Adels abgeschafft hat. ZITAT: “Der Geschäftsführer des Deutschen Adelsverbandes, Heiko Nowak Graf von Roit, findet es gut, dass die Standesprivilegien des Adels abgeschafft sind: «Zeitgemäß hat unser Verband die Aufnahmekriterien liberalisiert und bietet ausnahmslos allen Trägern adeliger Namen, so auch Künstlern, die einen Adelsnamen als Pseudonym führen, die Möglichkeit, in das Adelsregister aufgenommen zu werden.»”
Gerade diese Tatsache ist der Grund für die Kritiker und hier insbesondere der Gegner, unsachliche und falsche Kritik an dieser Maßnahme zu üben.

Der Adelsverband unterstützt die Aktion
www.schach-matt-dem-titelhandel.de

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Zusammenfassend:

Falsche Adelstitel gibt es nach Deutschem Recht nicht - es gibt nach Deutschem Recht überhaupt keine Adelstitel (was konkret bedeutet: es gibt keine Rechtsgrundlage, die eine Wertung von Falsch/Echt in Bezug auf Adelsnamen, die in Deutschland geführt werden, begründet.

WICHTIG: Dennoch gibt es “falsche Adelige”, die die eigentlich rechtsneutrale Bewertung von Adelsnamen für eigene illegale Darstellungen missbrauchen und sich strafbar machen... lesen Sie einige Beispiele [hier klicken] ). Die Unterscheidung in “Historischer Adel” und “Neuer Adel” und “Nichtadel” ist in der IFAA-Norm des Adelsverbandes festgelegt.

Zu gerne wird in den Medien allerdings der bisweilen proklamierten Forderung des “historischen Adels” entsprochen, nur Adelsnamen als “Echte Adelstitel” zu bezeichnen, die geschichtlich (historisch) mit der Person des Trägers nachweisbar und belegbar sind. Dies widerspricht jedoch der Deutschen Verfassung in Bezug auf die freie Namensführung und ist damit falsch und sittenwidrig. (Diese falsche Rechtsauffassung und häufige Unaufgeklärtheit des Kunden machen sich bisweilen auch Titelhändler dienstbar, um dem Klientel “Echte Adelstitel” zu verkaufen, und selbige für horrende Summen anzubieten). Eine Wertung von Adelsnamen nach dem Kriterium Echt/Falsch zum Zwecke der öffentlichen Denunzierung ist unter bestimmten Umständen sogar juristisch verfolgbar, weil sie rechtsverzerrend und persönlichkeitsrechtverletzend sein kann.

Der Adelsverband IFAA beurteilt Adelsnamen deshalb nur nach dem bestehenden Deutschen Namensrecht und unterscheidet zwischen
“historischen Adelsnamen” und “neuen Adelsnamen”. Grundlage für diese Bewertungen auf nationaler Ebene sind Quellen historischer Adelsnachweise wie Lexika der Staatsarchive und das nicht öffentliche Adelsregister des neuen Adels.

Abgrenzung:

Die Bezeichnung “Neuer Adel” trifft ausschließlich für Adelsnamensträger zu, die diesen Namen auch tatsächlich im Melderegister, und damit im Personalausweis eingetragen führen. Dies kann als Familienname dargestellt sein (z.B. neuzeitliche Adoptionen oder Heirat in der weiblichen Namenslinie) oder in Form der Führung eines meldebehördlich erfassten Ordens/Künstlernamens. Wird ein Adelsname als Personenmerkmal im Rechtsverkehr gebraucht, der nicht behördlich registriert ist, sind getätigte Rechtsgeschäfte anfechtbar und unter Umständen kann im Einzelfall der Vorwurf der Hochstapelei und Irreführung berechtigt sein. Die Führung von Adelsnamen im internationalen Gebrauch und die Beurteilung vom Adelsstatus nach IFAA-Norm des Adelsverbandes ist analog dazu anzuwenden.

Lesen Sie die Zusammenfassung der IFAA-Norm auf dieser Seite:
www.ifaa-norm.de

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Entsprechendes gilt auch für die Konzeption und Ausführung der angeführten Projekte.

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Kommentar von Heiko Nowak Graf von Roit in der Sonntagsausgabe der TAZ vom 02.08.2009 zur Streitfrage “Braucht die politische Klasse mehr Adel?”

Den Adelsverband und das Institut für die Anerkennung von Adelsnachweisen ( IFAA ) erreichen Sie
Dienstag und Freitag unter der Rufnummer 04251 983000 / Telefax 04251 983027 / Email
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