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Erläuterungen zur rechtskonformen Führung von Adelsnamen in Deutschland nach IFAA-Norm

Das IFAA-Institut beurteilt die im Folgenden aufgelisteten Namen als

ADELSNAMEN
(Beurteilungskennung: A):

Adelsnamen sind Namen, deren Bestandteil eines der folgenden Adelsprädikate enthält:

Tabelle entnommen aus www.wikipedia.org, durch Anklicken der blau gezeichneten Adelsprädikate gelangen Sie zur Erläuterungsseite des Quelltextes:

.

Deutsch

Latein

Französisch

Italienisch

Spanisch

Englisch

Herzog,
Herzogin

Dux,
Ducissa

Duc,
Duchesse

Duca,
Duchessa

Duque,
Duquesa

Duke,
Duchess

Großfürst,
Großfürstin

Magnus Princeps

 

 

Gran Príncipe,
Gran Princesa

Grand Duke,
Grand Duchess

Kurfürst,
Kurfürstin

Princeps Elector

 

Principe Elettore

Príncipe Elector

Elector/Electoral prince

Fürst,
Fürstin

Princeps

Prince,
Princesse

Principe
Principessa

Príncipe
Princesa

Prince
Princess

Markgraf
Markgräfin

Marchio

Marquis,
Marquise

Marchese,
Marchesa

Marqués,
Marquesa

Marquess/Margrave,
Marchioness/Margravine

Graf,
Gräfin

Comes,
Comitissa

Comte,
Comtesse

Conte,
Contessa

Conde,
Condesa

Earl/Count / Lord
Countess

Vizegraf,
Vizegräfin

 

Vicomte,
Vicomtesse

Visconte,
Viscontessa

Vizconde,
Vizcondesa

Viscount
Viscountess

Freiherr, Baron
Freifrau, Baronin

Baro

Baron,
Baronne

Barone,
Baronessa

Barón,
Baronesa

Baron
Baroness

Ritter

Eques

Chevalier

Cavaliere

Caballero

Knight

Edler,
Edle

 

Equité/écuyer

Nobiluomo,
Nobildonna;

Noble

Nobleman

Herr, Junker,
Herrin

Dominus

Sieur, Seigneur

Signor,
Signora

Señor,
Señora

Sir, Dame

Abgrenzung:

Bei der Beurteilung von Adelsnamen ist es nicht erheblich, ob der Name heraldisch zu belegen ist oder in historischen Vereinsbüchern wie dem Genealogische Handbuch des deutschen Adels (GHdA – ehemals Gotha) verzeichnet ist, sondern wirksam ist lediglich, dass der Träger des Namens die Führung des Adelsnamens nachweist, z.B. durch Vorlage einer rechtskräftigen Übertragungsurkunde der Namensrechten durch den Namenseigner (z.B. Patenturkunde, Mitgliedsbescheinigung eines Künstlerverbandes bei Künstlernamen usw.) so wie zusätzlich durch Vorlage der Kopie des Personalausweises bei Trägern von Adelsnamen als Familiennamen oder ein Auszug aus dem Melderegister, der den Adelsnamen beinhaltet.

Der Nachweis adeliger Herkunft nach Beweislage durch historische Dokumente ohne Nachweis der Führung des Namens nach aktuellem Deutschen Namensrecht reicht zur Namensbewertung nicht aus. Zum Beispiel bedeutet der Verweis im Gotha auf Verwandschaft mit einem dort aufgeführten Grafen nicht das Recht zur Führung eines Adelsnamens, wenn die betroffene Person melderechtlich nicht als Graf geführt wird, der Familienname also das Prädikat “Graf” nicht enthält.

Andersherum berechtigt die melderechtliche Namensführung im Personalausweis als z.B. “Graf von Musterburg” die Führung des Namens als Adelsnamen nach IFAA-Norm und Deutschem Namensrecht, auch wenn die Person nicht im Gotha geführt ist - z.B. weil adoptiert oder angeheiratet und vom VdDA nicht anerkannt wurden.

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Stern2
Den kompletten Originaltext aus der Veröffentlichung aus “DER SPIEGEL 47/1992 vom 16.11.1992, Seite 121-123 lesen Sie durch Klick auf das nebenstehende Bild.

Adel
Tödlicher Anschlag

Ein Gesetzesvorhaben treibt den deutschen Adel auf die Barrikaden: "Namensklau", so die Sorge, werde "gesetzlich abgesegnet".

 Deutschland steht im Begriffe, seinen Adelsleuten ihre guten Namen zu rauben, das einzige also, was ihnen noch geblieben ist. Die Gefahr erwächst den adligen Familien durch das neue Namensrecht, das im nächsten Jahr - voraussichtlich einstimmig, wie mißtrauisch anzumerken ist - verabschiedet werden wird.

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In gleicher Weise wie die Führung eines adligen Familiennamens berechtigt die Führung eines erwählten Künstlernamens, z.B. “Graf von Musterburg”, die Führung des Namens als Adelsname, da er der IFAA-Norm entspricht und zugleich nach Deutschem Recht als Pseudonym öffentlich und auch im Rechtsverkehr zu verwenden ist und auch im Melderegister des Wohnortes geführt wird.

Ein Name mit dem bloßen Namensbestandteil “von” kann nicht als Adelsname gewertet werden, da hier kein Adelsprädikat vorhanden ist.
So wird nach IFAA-Norm der Name “Max von Musterburg” nicht mit der Beurteilungskennung A gewertet, sondern der Name bleibt bürgerlich prädikatiert, ist also kein Adelsname.

Es handelt sich hier also ausschließlich um Namensbeurteilungen unter Maßgabe der Bestandteile adliger Prädikate nach obenstehender Tabelle und Tabellen-Ergänzungen im Rahmen der Führbarkeit nach Deutschem Namensrecht im Melderegister.

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